Spaziergang mit Nachbars Struppi #39

26.08.2017Kommentieren ...

Was Kinder von und mit Hunden alles lernen

Der Nachbar, der uns immer bei allerhand Aktivitäten sieht, hat uns schon lange angeboten einmal mit seinem Hund einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Das haben wir gestern gemacht. Da ich selbst keinen Hund habe und auch als Kind nicht hatte, war das auch für mich eine neue Erfahrung.

Ich war erstaunt wie schnell sich Kind und Hund verstehen.

Vielleicht war dieser Hund auch besonders kinderfreundlich. 😊 Die zwei sind sofort selbständig vorausgegangen und mein kleiner Mann hat das Ganze völlig selbständig gemanagt. Ich bin eigentlich nur als Aufsichtsperson hinterhergegangen. Es war ein sehr kurzweiliger Spaziergang und der Kleine war absolut begeistert, so dass er möglichst gleich morgen wieder mit Nachbars Hund spazieren gehen möchte.

Zurück zuhause hat mich das „Kind und Hund“ Thema noch etwas beschäftigt und folgendes habe ich bei meiner Recherche noch herausgefunden:

Kinder, die mit einem Hund aufwachsen

  • sind mehr in der Natur (man muss ja mind. 2x täglich raus zum Gassi gehen)
  • lernen leichter (durch Zuneigung, Freude, Stolz über die eigene Verantwortung)
  • wachsen eher zu sozial umgänglichen und verantwortungsvollen Menschen heran
  • sind allgemein gesünder und zufriedener (Bewegung, Zufriedenheit, …)

Natürlich muss ein Hund auch in einen Familienalltag hineinpassen, keine Frage. Sind beide Eltern 100% berufstätig und das Kind den ganzen Tag in der Schule macht ein Hund vermutlich mehr Stress als einem lieb ist und der arme Kerl sitzt nur alleine zuhause. Zu bedenken sind dann auch noch Situationen wie z.B. Reisen – kann man den Hund mitnehmen oder kann man ihn einstweilen bei Familie/Freunden unterbringen?

Aber wenn es für einen eigenen Familienhund einfach nicht die richtigen Voraussetzungen hat, dann macht es wie wir und fragt einfach mal den Nachbarn! Der wird sich sicherlich freuen und die Kids können eine Menge lernen! 😊

Viel Spass wünscht euch,

Eure Lotte