Yoga für Kinder #69

25.09.2017Kommentieren ...

5 einfache Kinder-Yoga-Übungen für zuhause

Vor Jahren habe ich einen Yoga-Kurs besucht und habe damit die ideale Möglichkeit für mich gefunden, jeden Tag etwas für meine Gesundheit zu tun. Yoga gehört für mich inzwischen zu meinem privaten Abendritual dazu: es entspannt mich und beweglich bleibe ich dadurch obendrein. Selbst im Nanny-Alltag mache ich mit den Kindern immer wieder mal ein paar Übungen, wenn sie mich danach fragen. Was ziemlich oft vorkommt, da es ihnen so Spass macht! 😊

Wofür ist Yoga gut?

Yoga ist für Kinder jeden Alters geeignet und unterstützt sie in ihrem Bewegungsdrang.

Wird es regelmässig praktiziert hat es positive Aspekte für:

  • Stressabbau und Entspannung
  • Körperwahrnehmung und Konzentration
  • Motorik, Kraft und Koordination

Was solltet ihr beachten?

Wichtig ist, dass ihr die Übungen immer spielerisch ausführt und selbst mitmacht, sozusagen als Vorbildfunktion. Es geht nie um Leistung und Wettbewerb, es soll Spass machen und entspannen! Achtet darauf, dass die Kinder sich nicht übermässig anstrengen oder überdehnen.

5 einfache Kinder-Yoga-Übungen

Bevor wir mit den Übungen starten machen wir eine kleine Anfangsentspannung: die Kinder legen sich auf den Rücken, die Arme liegen mit den Handflächen nach oben locker neben dem Körper. Nun spannen sie von unten nach oben der Reihe nach ihre Muskeln an und lassen sie wieder los. Dann atmen sie noch tief in den Bauch hinein (der Bauch wird rund) und langsam wieder über den Mund aus.

 

Der Baum

Stellt euch locker auf den Boden und findet dann mit einem Bein einen festen Stand, so dass ihr die Fusssohle des anderen Fusses auf euer Standbein stellen könnt. Führt dann die Arme nach oben über den Kopf, so dass sich die Handflächen berühren. Versucht die Position für ein paar Sekunden zu halten und löst sie dann langsam wieder. Das gleiche nochmal, diesmal mit dem anderen Bein!

Der Hund

Ausgangsposition ist der Vierfüsslerstand. Nun schiebt ihr das Gesäss nach hinten oben, so dass Arme, Oberkörper und Beine gestreckt sind. Der Kopf ruht zwischen den Armen und das Gesicht schaut nach hinten zu den Füssen. Nun kann man versuchen mit den Fersen den Boden zu berühren. Danach wieder zurück in die Ausgangsposition.

Die Katze

Wie die Katze geht ihr in den Vierfüsslerstand mit geradem Rücken. Dann macht ihr den Rücken rund und senkt dabei so den Kopf, dass ihr zum Bauch schauen könnt. Dann geht es in die andere Richtung: legt den Kopf langsam in den Nacken und geht mit dem Rücken ein wenig ins Hohlkreuz, so dass der Bauch leicht durchhängt.

Die Brücke

Diese Übung kennt vielleicht der ein oder andere bereits: auf den Rücken legen, die Arme neben dem Körper. Stellt die Beine hüftbreit auf und hebt dann Gesäss und Rücken langsam an, haltet die Position für ein paar Sekunden und senkt Gesäss und Rücken langsam wieder ab.

Die Sonne

Geht zunächst in die Hocke und lasst Kopf sowie Arme locker hängen. Nun kommt ihr langsam in den Stand und führt dabei die Arme seitlich am Körper nach oben um sich der Decke richtig entgegenzustrecken. Dabei einatmen.

Beim Ausatmen geht ihr wieder zurück in die Ausgangsposition. Dabei also wieder in die Hocke zurück während die Arme seitlich am Körper Richtung Boden gehen. Die Hände auf den Boden aufstützen und den Kopf locker nach vorne sinken lassen.

Einen schönen Abschluss findet ihr mit einer Phantasiereise, zu der sich die Kinder gemütlich auf den Rücken legen, die Augen schliessen und einfach zuhören.

 

Yoga kann jeder ausprobieren und man kann es super in den Tag einbauen. Vielleicht habt ihr auch mal Lust, es mit den Kindern auszuprobieren? 😊

Viel Spass dabei wünscht euch,

Eure Lotte